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Zeitersparnis durch automatisierte Messtechnik
Wie viel Zeit verlieren Sie täglich durch die Kabelprüfung?
Mehr Effizienz, weniger Aufwand: Automatisierte Messtechnik für zuverlässige Qualität.
Die Qualitätssicherung in der Kabelfertigung ist eine permanente Pflichtaufgabe. Querschnittsproben von Kabelisolationen müssen geschnitten, aufbereitet und Schicht für Schicht vermessen werden.
Wer diese Prüfungen noch manuell mit einem Profilprojektor durchführt, kennt folgenden Konflikt: Jede Messung kostet Zeit, und je mehr Zeit sie kostet, desto seltener wird gemessen.
Automatische Messgeräte setzen genau hier an. Dieser Beitrag betrachtet sachlich, an welchen Stellen sie Kabelherstellern tatsächlich helfen, Zeit zu sparen.
Bis zu 4 Minuten Zeitersparnis pro Kabelprobe!
Weniger Aufwand, kürzere Prüfzeiten und konsistentere Ergebnisse durch Automatisierung.
Zeitersparnis beginnt schon vor der Messung
Bevor überhaupt eine Messung stattfinden kann, muss die Kabelprobe korrekt vorbereitet werden.
Arbeitsschritte wie das Entfernen des Leiters, sowie das anschließende Schneiden eines dünnen und paralallen O-Rings der Kabelisolation sind essentielle Tätigkeiten, die ein genaues Arbeiten und Zeit erfordern.
Werden diese Schritte manuell und mit ungeeigneten Methoden durchgeführt, kann eine optimale Probenqualität nicht gewährleistet werden. Die Probenvorbereitung wird schnell zum Flaschenhals im Prüfprozess.
Die automatisierte Probenvorbereitung hilft dabei, diese kritischen und teils gefährlichen Arbeitsschritte zu standardisieren und dadurch den Zeitaufwand pro Probe deutlich zu reduzieren.
Durch die Minimierung manueller Handgriffe und eine wiederholbar hohe Probenqualität können Hersteller ihr Prüfabläufe beschleunigen, bedienerabhängige Schwankungen reduzieren und eine verlässliche Grundlage für präzise Messergebnisse schaffen.
Wo im Prüfprozess Zeit und Vertrauen verloren geht
Eine manuelle Messung umfasst mehr als das eigentliche Ablesen der Ergebnisse.
Der Bediener richtet die Probe aus, fokussiert, tastet einzelne Punkte an, liest Werte ab und überträgt sie, häufig per Hand, in eine Liste oder Tabelle.
Bei mehrschichtigen Aufbauten oder Flachbandleitungen summieren sich diese Schritte schnell auf mehrere Minuten pro Probe.
Hinzu kommt: Das Ergebnis hängt von der Sehstärke und Erfahrung des Bedieners ab. Die Bestimmung der kritischen Kleinstwandstärke ist mehr Lotterie als Gewissheit. Zwei Personen ermitteln an derselben Probe nie dieselben Werte und die Einarbeitung in relevante Normen und Gerät ist zeitintensiv.
Zeitgewinn an mehreren Stellen
Die eigentliche Messung:
Ein automatisiertes Kabelmessgerät erfasst die Konturen zwischen unterschiedlicher Isolationsschichten binnen weniger Sekunden hochpräzise und wiederholgenau.
Der Vergleich einer zum Beispiel dreischichtigen MSK-Probe, einmal automatisch, einmal manuell gemessen, macht den Unterschied zeitlich und qualitativ besonders anschaulich sichtbar.Weniger Einarbeitung:
Da das Messgerät bereits sämtliche international relevante Kabelnormen, wie IEC 60811, hinterlegt hat, muss der Bediener die Normen nicht im Detail beherrschen.
Ein Plug-and-Play-Ansatz reduziert die Einarbeitung auf ein Minimum, was vor allem bei Schichtbetrieb und Personalwechsel Zeit spart.Messungen direkt an der Produktionslinie:
Ein automatisches Messgerät kann direkt an der Produktionslinie eingesetzt werden.
Es entfällt der Weg zwischen Fertigung und Prüflabor. Das spart nicht nur Wege und Zeit, sondern verkürzt auch die Reaktionszeit: Abweichungen fallen unmittelbar am Prozess auf.Datenbank statt PDF-Report:
Mit einer Datenbank kann der Prüfprozess noch weiter optimiert werden.
Der Bediener scannt die Artikelinformationen des Musters auf dem Prüfauftrag. Darauf wird das passende Prüfprogramm automatisch auf das Messgerät geladen und gemessen.
Der Werker erhält eine direkte Bewertung der Messergebnisse (OK/NOK) und kann im Falle einer Toleranzverletzung unmittelbar in den Produktionsprozess eingreifen. Die Messergebnisse werden zudem in der Datenbank, zur späteren Analyse oder einer möglichen Reklamationsabwehr, gespeichert.
Ein Rechenbeispiel

Fazit
Automatische Messtechnik verkürzt nicht nur die reine Messzeit, sondern optimiert auch die Nebenprozesse:
- weniger Einarbeitung
- wegfallende manuelle Datenauswertung/-übertragung
- kürzere Vorbereitungszeit bis zur Durchführung der Messung
Nicht zuletzt hat die einfachere und schnellere Messung einen Effekt, der sich mit keiner Stoppuhr abbilden lässt:
Wenn sich der Prüfplatz direkt am Extruder befindet, eine Messung nur noch Sekunden dauert und ohne Umstände durchführbar ist, sinkt die Hemmschwelle, überhaupt zu messen.
Mitarbeiter greifen häufiger zum Gerät, statt Prüfungen aufzuschieben oder auf wenige Stichproben zu reduzieren. Häufigeres, wiederholgenaues und benutzerunabhängiges Messen bedeutet mehr Daten, eine engmaschigere Prozessüberwachung und damit letztlich eine höhere Produktsicherheit.
Ein Gewinn, der über eine reine Zeitersparnis hinaus geht.
Die entscheidende Frage
Die Frage ist nicht, ob Einsparpotenziale vorhanden sind.
Die Frage ist: Kennen Sie sie bereits?
Gerne zeigen wir Ihnen, welches Einsparpotenzial in Ihren Produkten steckt.
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Wir stehen Ihnen zur Seite.
Ihr VisioCablePro® Team
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